Sterilisation Mann / Frau

Wenn Frau und Mann ihre Familienplanung erfolgreich zu Ende geführt und keine Lust mehr haben an Verhütung zu denken, kann eine Sterilisation ins Auge gefasst werden. Eine solche Entscheidung sollte jedoch reiflich überlegt sein und unter gründlicher ärztlicher Beratung getroffen werden, da eine Sterilisation bei der Frau wie beim Mann in der Regel nicht reversibel ist.

Vasektomie: Die Sterilisation des Mannes

Vasoresektion oder Unterbindung und ist relativ problemlos durchzuführen. Dabei werden in einer Klinik oder einer Facharztpraxis ambulant unter örtlicher Betäubung die Samenleiter durchtrennt, damit keine Spermien mehr in das Ejakulat gelangen können. Dann wird ein etwa 1 cm langes Stück der Samenleiter herausgeschnitten und die beiden Enden jeweils miteinander verknüpft. Nachdem Restmengen von Samenzellen ausgeschieden oder abgebaut worden sind, ist der Schutz vor unerwünschter Schwangerschaft gewährleistet. Die weiterhin gebildeten Spermien werden im Hoden und Nebenhoden abgebaut. Das sexuelle Erleben des Mannes wird durch eine Unterbindung nicht beeinträchtigt.

Bei der Sterilisation der Frau

Es sind zwei Eingriffsmethoden zu erwähnen. Bei der einen werden mit Hilfe einer Bauchspiegelung die Eileiter verschweisst und vernarbt oder mit einem Clip verschlossen. So wird der Weg zur Verschmelzung der Eizelle mit dem Spermium blockiert. Der Eingriff wird unter Vollnarkose durchgeführt und dauert eine halbe Stunde. Er kann ambulant vorgenommen werden oder ist mit einem Klinikaufenthalt von zwei bis drei Tagen verbunden. Der Menstruationszyklus und der Eisprung finden weiterhin wie gewohnt statt, die Eizellen werden in der Bauchhöhle vom Körper abgebaut.

Eine neue Methode ist die Essure-Methode, bei der weiche Mikrospiralen in beide Eileiter eingeführt werden, die dort das Wachstum des Bindegewebes anregen und nach etwa drei Monaten für einen Verschluss der Eileiter sorgen.

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