Kupferspirale und Kupferkette

Bei der Kupferspirale handelt es sich um ein 2.5-3.5 cm langes Plastikstück meist in der Form eines T, das mit einer Kupferspirale umwickelt ist. Sie ist ein nicht hormonelles Langzeitverhütungsmittel und gilt als ziemlich zuverlässige Verhütungsmethode (Pearl-Index 0.9-3). Sie wird alle 3-5 Jahre von der Frauenärztin/-arzt ersetzt und jährlich kontrolliert.

Die Kupferspirale wirdnach ausführlichen Verträglichkeitsabklärungen von der Frauenärztin vollständig in die Gebärmutterhöhle eingelegt. Das austretende Kupfer tötet Spermien ab und sorgt für ungünstige Bedingungen für das Einnisten einer befruchteten Eizelle. Durch den Gebärmutterhals führen zwei Fäden 1-2 cm zurück in die Scheide, die von der Frau ertastet werden können.

Der korrekte Sitz ist unabdingbar für die Funktionalität der Kupferspirale, Sie sollte von der Frau nicht gespürt werden. Wenn sie nach der der ersten Monatsblutung nicht verrutscht, sollte die Spirale stabil in der Gebärmutter verankert bleiben. Das Einlegen von Tampons oder sexuelle Aktivität können sie nicht zum Verrutschen bringen.

In den ersten Monaten kann die Kupferspirale ausgestossen werden und es besteht in dieser Zeit auch ein erhöhtes Infektionsrisiko. Gefürchtet ist eine Eileiterinfektion, die Eileitervernarbungen nach sich tragen und spätere Fruchtbarkeit gefährden kann. Speziell jungen Frauen wird deshalb in der Regel von der Kupferspirale abgeraten.

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